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14. Hit-Wanderfreizeit Feldberg / Schwarzwald
von 20. - 25. Oktober 2013

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Etwas später als in den vergangenen Jahren führte uns die diesjährige zweite Wanderfreizeit zum Feldberg im Schwarzwald.
Es waren 14 Teilnehmer und untergebracht waren wir im Freizeit- und Ausbildungsheim des Badischen Turnerbundes in Altglashütten, das wir nach einer angenehmen Bahnanreise am Sonntag erreichten.

Gleich am Nachmittag führte die erste Wanderung rund um Altglashütten, Bärental und Falkau. Am Anfang mit leichtem Nieselregen führte die Strecke auf ziemlich ebenen Wegen bis zum Restaurant „Peterle“, wo die Abschlußrast bei einem Kaffee gemacht wurde.

Gleich der nächste Tag sollte uns den Feldberg näher bringen. Mit Bahn und Bus ging es zum

Haus der Natur unterhalb der Feldbergspitze Seebuck. Bekanntlich besteht der Feldberg aus drei Gipfeln (Seebuck mit 1448 m, Feldberg mit 1493 m und Baldenweger Buck mit 1460 m). Nach einem Besuch im Haus der Natur hatten wir mit dem „Feldberg-Steig“ eine anstrengende und teilweise regennasse Strecke vor uns. 21 km rund um die drei Gipfel mit Abstiegen zur Baldenweger Hütte und zum Raimartihof über glitschige Felsen und Baumwurzeln. Kurz vor dem Feldsee und dem nachfolgenden Anstieg zum Haus der Natur machten wir im Raimartihof unsere verdiente Mittagspause bei Schwarzwälder Spezialitäten. Vorbei am schönen Feldsee und dem nachfolgenden Anstieg erreichten wir wieder das Haus der Natur, von wo wir mit Bus und Bahn zurück nach Altglashütten fuhren.

Am nächsten Tag war eine Wanderstrecke rund um den Titisee angesagt, die bei Sonnenschein und gerade mal 13 Km eine schöne Abwechslung zum Vortag war. In Titisee gab es nach Ankunft zum Schluß der Wanderung Zeit zur freien Verfügung, die von einigen zum Bummeln und zum Kaffee bei Schwarzwälder Kirchtorte genutzt wurde.

Im Gegensatz zum Vortag war der Dienstag regnerisch und kühl. Die angegangene Strecke führte 18 km über die Hinterhäuser nach Fischbach mit Pauseneinkehr und den Bildstein nach Aha, wo im Restaurant die verdiente Mittagpause eingelegt wurde. Anschließend ging es recht rasch (wegen dem Regen) zurück nach Schluchsee und mit der Bahn zurück

Und schon nahte der letzte Wandertag. Allerdings wurde die Wanderstrecke - vorgesehen war die Wutachschlucht - wegen der vorangegangenen Regentage als zu gefährlich angesehen. Dafür wurde die Wanderung über die Ravennaschlucht  nach Breitnau vorgesehen. Nach Ankunft in Hinterzarten führte die Wanderstrecke hinab durch das Löffeltal - vorbei an historischen Sägen, Wasserfällen und romantischen Bachläufen - bis zum Hofgut Sternen. Die Funktion der Großen Kuckucksuhr am Hofgut konnten wir nicht sehen (weil die Uhr sich immer nur zur vollen Stunde in Bewegung setzt), jedoch konnten wir den Ravenna-Viadukt der Höllentalbahn mit 36 m Höhe und 224 m Länge von unten her durchwandern. Damit kamen wir in die Ravennaschlucht, die wir nun über Holzsteige, Leitern und Wegen entlang der Ravenna erstiegen. Wildromatische Bachblicke, Wasserfälle, und Felsen am Höllsteig vorbei entschädigten für den anstrengenden Anstieg.

Nach der Oberen Ravennaschlucht erreichen wir den Piketfelsen. Grandiose Ausblicke auf die andere Seite des Höllentals und hinunter zum Hofgut Sternen entschädigen für den steilen Aufstieg. Nun geht’s von hier aus in Richtung Breitnau, das wir auch bald erreichen. Im dortigen Gasthof machen wir eine verdiente Mittagspause. Danach führt die Strecke zurück über einen Teil der Oberen Ravennaschlucht nach Hinterzarten. Die längste, aber anstrengende und eine der schönsten Strecken von 22 km liegt hinter uns.

Der nächste Tag ist der letzte. Nach einem recht kurzen Rundgang um den Berg unserer Unterkunft, fahren wir mit der Bahn zurück in die Heimat..

Rainer Dörry


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