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Auf den Spuren der Nibelungen
28. Hessenwanderung von Zwingenberg nach Amorbach

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Die erste Septemberwoche hatten sich 12 Wanderfreunde aus Hessen reserviert, um den Nibelungensteig in 7 Tagesetappen zu erwandern.

In Zwingenberg war der Start, und die von HTV- Wanderwart, Helmut Korst, organisierte Tour bot schon auf der 1. Etappe eine Herausforderung mit der Besteigung des Melibocus (517 m) und der Durchquerung des Felsenmeeres in Lautertal.

Bei spätsommerlichem Wetter führte der Weg über Reichenbach nach Lindenfels. Die zu überwindenden Höhenprofile blieben konstant zwischen 300 und 500 Meter. In Grasellenbach hatte die Gruppe ihr Standortquartier im Gasthof 'Hagen' aufgeschlagen, von wo aus die Tagesetappen mit dem Bus angefahren wurden.

Nicht nur, dass die Wandergruppe bei 'Hagen' wohnte, die Nibelungen begleiteten die Wanderung auf Schritt und Tritt: erlaufenes Kulturwissen um die wichtigste deutsche Sage, das den Steig auf unterhaltsamen Tafeln begleitete.

Zu erfahren war, dass es im Wirkungsgebiet der Nibelungen 5 Quellen gibt, wo Hagen den Siegfried getötet haben soll, aber nur die bei Grasellenbach die authentische ist !?

Wandern in Tagesstrecken von 15 km ist Entschleunigung in unserer hektischen Zeit; auch das konnten die Hessenwanderer erfahren. - Eine Landschaft erfahren, anstatt sie zu durchfahren.

So empfand dann nach 120 km in Amorbach auch jeder die kulinarische Pause als wohlverdient, bevor es zum Abschlussabend nach Grasellenbach zurück ging.

Zur Auszeichnung für die erwanderte Tour war eigens der HTV- Wanderwart, Rainer Doerry, aus Walluf angereist, um die Wanderpässe zu überreichen.

Inge Eckmann


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