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5. Hit-Wanderfreizeit: “Nibelungenweg”
von Dannenberg bis Wertheim - 23. März bis 1. April 2007

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Die Hit-Wanderung, gut organisiert vom HTV-Wanderführer Rainer Dörry, führte uns in seiner Gesamtlänge von 150 km auf gut markierten Wegen durch drei Regionen und Weinbaugebiete (Rheinhessen, Bergstraße, Odenwald/ Franken) und durch vier Bundesländer (Rheinland Pfalz, Hessen, Bayern und Baden Württemberg). Neben der Nibelungenstadt Worms besuchten wir die Altstadt von Bensheim, Michelstadt, Miltenberg/ Main und Wertheim; wanderten im Odenwald über Höhen mit weiten Blicken auf liebliche Täler und ausgedehnten Waldgebieten und kaum begangenen Wegen mit langgezogenen Steigungen. Und auch das Wetter hielt einige Kapriolen für uns parat. Schon die Anreise zum Bastenhaus in Dannenfels, Quartier für 2 Nächte, bereitete den 14 Wanderleut' Probleme, denn Busse und Bahnen hatten Verspätung oder waren proppenvoll. Am Donnersberg empfing uns dann 20 cm Neuschnee, der zu einer wunderbar geheimnisvollen 2-stündigen Wanderung animierte. Gemütliche Zimmer, Saunabesuch und gutes Essen/Trinken ließen frohgelaunt den ersten Tag ausklingen.

Vom Bastenhaus über Dannenfels, Bolanden bis Albisheim führte uns die 18km lange 1 .Etappe, die sehr unter den Witterungsverhältnissen (tauender Schnee, Regen und Nebel) litt und so blieb die Frage: „Gefällt's Euch noch, macht's Euch noch Spaß?" unbeantwortet. Immer am Bach Pfrimm entlang durch Harxheim, Wachenheim, Monsheim und Pfeddersheim wanderten wir tags darauf bis zu unserer Herberge, Hotel Boos, in Worms. Mit dem Wetter hatte sich auch die Stimmung gebessert, so dass der Altstadtbesuch im Bistro „La Madrigue" endete, wo wir vorzüglich bewirtet wurden. Mit Bildung begann der nächste Wandertag, denn der Wirt erklärte seinen wahren Schatz der Nibelungen. Ein 2-stündiger Stadtrundgang unter sachkundiger Leitung mit Besuch des Kaiserdoms mit Resten der römischen Stadtmauer, Judenfriedhof, Stiftskirchen St.Martin und St.Paul und Dreifaltigkeitskirche rundeten die Wormser Führung ab, die auf der Rheinpromenade mit Brückenturm und einer Rast in Kolbs Biergarten endete. Den Weg ins Hessenland setzten wir über die Nibelungenbrücke und den Rheindamm nach Hofheim (Ried) fort, wo uns der Zug vor der Nase wegfuhr. Die verspätete Stadtführung in Bensheim mit Einkehr in der rustikalen Gutsschänke des Weingutes Mohr, rundete den Tag ab. Als einige Rund-Schoppen gefüllt mit Bergsträßer Wein die Runde machten, holten wir in Bensheim die „ausgefallene Singstunde“ nach. Der kurzen Nacht im Praesenzhof folgte eine kurze Busfahrt nach Auerbach, dem Start unserer nächsten Etappe über den Staatspark Fürstenlager, Sommerresidenz der Landgrafen von Hessen-Darmstadt sowie einem Abstecher zur bizarren Steinlandschaft des Felsenmeers im Lautertal. Beschwerlich war dann der Abstieg nach Reichenbach und weiter über Raidelbach nach Gadernheim, wo die 16 km-Tour bereits endete. Ein gecharteter Bus brachte uns nach Ober-Kainsbach, ins 2-tägige Quartier Gasthaus Zum Hohenstein. Die am Vortag unterbrochene Wanderung wurde in Gadernheim fortgesetzt und es begann eine mit Steigungen gespickte Odenwaldwanderung bis zur Mittagsrast in Laudenau „Zur Freiheit". Die Freiheit haben wir im Biergarten genossen bis unser Wanderführer zum Aufbruch mahnte. Über Laudenau - Reichelsheim - Schloß Reichenberg- Beerfurth bis Ober-Kainsbach ging die anstrengende 20 km -Strecke.

Am folgenden Tag führten uns die 18 km nach Weitengesäß, an den Sehenswürdigkeiten Russeneiche, Schloß Fürstenau und Einhard-Basilika vorbei, zum Marktplatz von Michelstadt, weiter mit einer letzten Steigung zum Hotel Berghof. 22 km von Hessen nach Franken, im Eiltempo durch Wälder und Höhen, an Vielbrunn, der Lauseiche und Rüdenau vorbei, bis nach Miltenberg zu einer kurzen Rast am Main und dann nach Bürgstadt zum Gasthof Landhaus Adler. Das war unser Arbeitspensum am vorletzten Wandertag, das nicht ohne Folgen blieb.

Die verbliebenen Wandersleut' schafften die letzte Etappe mit einer langgezogenen Steigung, an der Zentgrafenkapelle vorbei über die Wannenhöhe; die in Rauenberg in der Dorfkneipe nach 12 km jäh endete. Die restlichen Kilometer wurden bequem im Taxi bis Wertheim zurückgelegt, wo die HTV/TVO - Hitwanderung im Hotel Schwan, gelegen zwischen Tauber, Main und Altstadt, ihren Abschluss bei einem geselligen Abendessen fand. Ein Besuch der Altstadt von Wertheim rundete die anstrengende Wanderung ab. Anschließend ging es problemlos mit der Bahn über Aschaffenburg, Darmstadt, Mainz nach Wiesbaden. Und die Frage bleibt bis zum nächsten Mal ungeklärt:

„ Gefällt's Euch noch, macht's Euch noch Spaß?"

Manfred Lerch

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