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Wanderfreizeit: Mallorca von 6 bis 13. März 2004

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Wie bereits vor zwei Jahren versprochen, traf sich in diesem Jahr wieder eine Wandergruppe, bestehend aus 19 Personen aus verschiedenen Vereinen des Turngau Süd-Nassau und -angrenzender Turngaue in den Bergen der Mittelmeerinsel Mallorca.Das Hotel und die Gepflogenheiten waren den meisten schon bekannt und so waren die Zimmer schnell bezogen. Durch die späte Ankunft wurde an diesem Tag nichts mehr unternommen. Der nächste Tag führte auf eine Wanderung von Porto de Soller zu einer der typischen Orangen-Fincas, die natürlich besichtigt wurde. Einigen Teilnehmern ' war diese bereits vom letzten Aufenthalt her bekannt. Natürlich durfte auch diesmal der Genuss von frisch gepresstem Orangensaft nicht fehlen. Auf bekannten - oder unbekannten ? - Wegen durch die Berge wurde zum "schönsten Bergdorf Mallorcas Fornalutx gewandert und dort auf dem Marktplatz eine Kaffeepause eingelegt. Der Weg nach Soller war nur noch kurz und die Rückfahrt erfolgte von hier aus mit der historischen Straßenbahn. Eine Küstentour stand am nächsten Tag auf dem Programm. Vom Hotel aus führte der Wanderweg durch das Hafenstädtchen Porto de Soller tatsächlich kurze Zeit am Meer entlang. Schnell jedoch ging es bergan durch Orangen- und Olivenhaine, quer über Felsen bis zum Cap Gros. Hier war man dann tatsächlich wieder an der Küste, aber hoch oben auf einer Felsspitze. Mit grandiosem Panoramablick aufs Mittelmeer wurde die Mittagsrast gehalten, ehe es wieder auf den Rückweg ging.

Als Besonderheit erwies sich dann der nächste Tag. Dieser Wandertag begann mit der Fahrt mit der urigen Straßenbahn nach Soller und von hier aus mit dem „Roten Blitz", einer nostalgischen Bahnverbindung zwischen Soller und Palma, nach Bunyola. Jetzt begann der Aufstieg auf den Mirador Ximenis. Vom Rastplatz hoch oben auf der Spitze hatte man einen herrlichen Fernblick bis nach Palma, dem Flughafen und auf die zu erwandernden Berge der kommenden Tage. Auf dem Rückweg ging es unter anderem durch eine Klamm, die auch noch „durchklettert" werden musste, weil hier typischer Weise, wegen der Grundstücksgrenze, ein übersteigbarer Kletterzaun errichtet war. Zurück in Bunyola ging es dem gleichen Weg zurück ins Hotel.

Leider musste die Gipfelbesteigung des höchsten besteigbaren Berges Mallorcas, der „Puig Galatzo", ausfallen, denn am nächsten Morgen verhinderten tiefliegende. Regenwolken die in Aussicht gestellte Fernsicht auf der Gipfelspitze, So nahmen wir unsere Kleinbusse und machten eine Insel-Rundtour durch* die nördlichen Gebirgszüge. Die berühmte Straße "Sa Calobra',' hinunter zum Torrent de Parais, zurück nach Kloster Lluc, wo wir unsere Mittagspause machten bis hin zum Cap Formentor und die Hafenstadt Alcudia. Über Inca, Santa Maria und Bunyola ging es wieder zum Hotel. Die Kleinbusse, gefahren von Sylvia Beck und Horst Kepper, waren auch die nächsten beiden Tage noch im Einsatz. Allerdings wieder ganz normal als Anfahrt zu den geplanten Wanderungen.

So führte der nächste Tag nach. Deia, einem malerischen Ort,' wo sich viele Künstler niedergelassen hatten und haben. Die Wandertour zur Bucht Cala de Deia war wiederum einigen Teilnehmern bekannt, allerdings führte uns unser Wanderführer Klaus von hier aus auf völlig neuen Wanderwegen - sehr malerisch an der Küste entlang. - zurück nach Porto de Soller. Die Bergtour am nächsten Tag führte wieder ins Innere der Insel. Nachdem die Busse auf dem Parkplatz abgestellt waren, führte uns Klaus entlang der alten steinernen Wasserleitung in Richtung Macanella mit Blick auf den Puig Major zur linken Seite. Bald jedoch begann der Aufstieg am Macanella und der Abstieg zur Wanderherberge Tossal Verds quer durch den Wald und über sehr viele Felssteige. In der Herberge war bereits das Mittagessen bestellt - Aroz Brut - ein typisches mallorquinisches Reisgericht mit Fleischeinlage, Ensamada (mall. Kuchen) als Nachtisch und natürlich dem obligatorischen „Vino Tinto". Auf dem gleichen Weg ging es danach zurück zu den Bussen und ab ins Hotel.

Damit waren auch diesmal alle Wanderungen durchgeführt, denn der nächste Tag war bereits der Rückreise nach Frankfurt bestimmt. Tenor der Teilnehmer: "schwierig, aber sehr schön !"

Rainer Dörry Wanderwart

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