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Wanderfreizeit: Böhmisches Paradies und Riesengebirge - 25. Mai bis 2. Juni 1996

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Höhepunkt der diesjährigen Wandersaison war die l0tägige Wanderfreizeit in Böhmen vom 25. Mai bis zum 2. Juni.

Abfahrt war am 25. Mai, 3.00 Uhr. Unser Reisebus war mit 27 Personen vom TV Oberwalluf, TV Hattenheim, TG Kastel und TGV Ransel-Wollmerschied besetzt. Der erste Höhepunkt kam um 12.00 Uhr mit der Besichtigung der Brauerei in Pilsen. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter nach Prag zur ersten Übernachtung im Sporthotel. Am nächsten Morgen (Pfingstsonntag) wurde Prag bei frühlingshaftem Wetter erwandert. 12 Kilometer vom größten europäischen Stadion (250.000 Sitzplätze) durch den Stadtpark mit Blick über Prag zur Prager Burg, wo die feierliche Wachablösung mit Blasorchester miterlebt werden konnte, danach weiter durch die Altstadt, über die Karlsbrücke und den Altstädter Ring zum Hotelschiff Albatros. Nach dem Mittagessen erfolgte die Weiterfahrt nach Mala Skala im Isergebirge (im Volksmund "Böhmisches Paradies"). Dort wurde für den Rest der Wanderfreizeit Quartier bezogen.

Am Montag morgen war die erste Wanderung im Isergebirge rund um Mala Skala. Trotz Regen, Gewitter und steiler Berge war die Wanderung vorbei an Burgen, Felsstädten und Sandsteinformationen ein Erlebnis.

Am Dienstag brachte uns der Bus ins Riesengebirge - ins Mummeltal. Bei frischem, klarem Wetter wanderten wir entlang der Mummel - vorbei am Mummelfall - aufwärts zum Riesengebirgskamm. Auf etwa 1200 Metern kamen wir erstmals mit Schnee, Nebel und Sturm in Berührung, der dann nach der Mittagspause in der Elbfall-Baude zum Schneesturm wurde. Die Sessellift-Abfahrt von Medvedin nach Spindleruv Mlyn war bei diesem Wetter ein nicht alltägliches Erlebnis.

Nach einem wohlverdienten Ruhetag am Mittwoch wurde am Donnerstag die Wanderung von Spindlermühle aus fortgesetzt. Wir wurden nach einer Stadtrundfahrt mit dem Bus bis zur Spindlerbaude in 1200 Metern Höhe gefahren. Bei strahlendem Wetter wurde der Freundschaftsweg auf dem Riesengebirgskamm abwechselnd auf tschechischem und polnischem Gebiet bis zur Spitze der Schneekoppe in 1602 Metern Höhe erwandert. Ein herrlicher Ausblick war der Lohn für den teilweise anstrengenden Aufstieg. Die Sessellift-Abfahrt brachte uns zu unserem Bus in Pec ins Tal.

Am Freitag führte uns die Wanderung zur Burg Valdstein, zur Felsenstadt Hruby Skala mit herrlichen Sandsteinformationen und zur Burg Trosky.

Am Samstag war Treffen mit einigen hundert Wanderern aus der gesamten Tschechei, der Slowakei und Sachsen beim "Internationalen Wandertag" der Wandergruppe Lisny im "Tschechischen Turisten-Klub".

Leider geht auch eine Wanderfreizeit einmal zu Ende, und so führte dann der Sonntag zurück nach Oberwalluf; nicht ohne zuvor in Karlsbad in der Gaststätte "Schwenk" zu Mittag gegessen zu haben.

Rainer Dörry

 

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